GroMiKV

Die Großkredit-und-Millionenkreditverordnung, auch GroMiKV genannt, ist eine deutsche Verordnung zur Umsetzung der CEBS-Richtlinie zum Großkreditregime in nationales Recht. Diese Regelung ist relevant für deutsche Kreditinstitute, die verpflichtet sind, ihre Großkredite der Aufsichtsbehörde in Deutschland zu melden. Die Verordnung regelt die Meldeschwellen und -grenzen für die Vergabe von Krediten an einzelne Kreditnehmereinheiten durch Banken und andere Finanzdienstleister.

Aus diesen Regeln ergeben sich umfangreiche Anforderungen an die Konsolidierung von Kreditrisikopositionen über eine Vielzahl von Vehikeln (einschließlich Investmentfonds) und Unternehmen, die derselben Kreditnehmereinheit angehören. Um ihre deutschen Kunden zu unterstützen, sind die Vermögensverwalter verpflichtet, einen monatlichen Bericht zu erstellen. Mit der Anfang 2011 in Kraft getretenen Neufassung der GroMiKV werden diese Anforderungen nun auch auf Zielfonds in einer Investmentfondsstruktur ausgeweitet. Die Durchsicht ist nun Bestandteil der Meldepflicht.

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